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RhB G 3/4 Nr. 11 "Heidi" wieder in Betrieb

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Am Freitag, den 11. Juli 2014 bewegte sich die vollständig revidierte und teilweise modernisierte  G 3/4 Nr. 11 erstmals wieder mit eigener Kraft. Die 1902 von der SLM gebaute Meterspur-Dampflokomotive ist seit ihrem Auftritt im gleichnamigen Film als "Heidi" bekannt. Sie wurde durch den Club 1889 und die DLM AG einer Hauptrevision unterzogen, wobei die DLM einen neuen Kessel mit Überhitzer und umweltfreundlicher Leichtölfeuerung, neue Kolben und Kolbenstangen, neue Schieber und Schieberstangen sowie ein elektrisches Vorheizgerät lieferte.

Mit dem elektrischen Vorheizgerät (links unten, sibernfarbig) wird die G 3/4 Nr. 11 unbeaufsichtigt, emmissionsfrei

und Kessel schonend langsam über Nacht angeheizt.  Foto: Roger Waller

Vor dem Depot in Samedan unternimmt die Lok "Heidi" erfolgreich die ersten Fahrproben. Foto: Christian Ticar

Bis die umweltfreundliche Dampflokomotive Passagiere befördern darf, werden leider noch mehrere Monate vergehen. Das Bundesamt für Verkehr BAV verlangt neu bei ölgefeuerten Dampflokomotiven trotz Lokomotivführer und Heizer eine Flammenüberwachung !!! Gegen analoge Auflagen bei der 23 058 wurde beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde eingereicht. Ein Entscheid ist frühestens anfangs 2015 zu erwarten.

 

Speichertechnik für Fähren

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Im Transport wird die Speichertechnik bisher einzig bei Rangierlokomotiven angewendet. Wegen der grossen Speicherkapazität und der einfachen, robusten und wirtschaftlichen Betriebsweise eignet sich die Dampfspeichertechnik, eigentlich eine Heisswasserbatterie, auch für andere im Werk- oder Nahverkehr eingesetzte Verkehrsmittel. Darauf haben wir bereits in der BFE-Studie hingewiesen. Für Schiffsfähren ist die Speichertechnik geradezu prädestiniert. Bei einem Jahresverbrauch der Schweizer Fähren von rund 4.5 Mio. Liter Dieselöl können rund 12'000 t CO2 substituiert werden. Diese Studie wird wiederum in Zusammenarbeit mit der Stiftung Swiss Excellence und der Fachhochschule Nordwestschweiz durchgeführt.

 

Grosser Erfolg des Dampfevents vom 26. und 27. April 2014 zur Feier 750 Jahre Winterthur

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Rund 9000 Besucher erfreuten sich an den zahlreichen Dampflokomotiven, Dampfwalzen und Dampfmaschinen, die am Wochenende des 26. und 27. April im Areal zwischen dem Bahnhof Winterthur und der ehemaligen Lokomotivfabrik SLM vorgeführt wurden. Ausführlicher Bericht siehe Anhang:

 

Vortrag an der TU Berlin am Dienstag, den 4. Februar 2014

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Der Vortrag zum Thema: Moderne Dampflokomotivtechnik beginnt um 16 Uhr, siehe Anhang. Er ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

Anhänge:
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Alternativenergie für Rangierbetrieb, Nahverkehr, Nutzfahrzeuge und Fähren

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Erdölprodukte dominieren den Transportsektor weltweit zu 99%, in der Schweiz zu 95%. Diese einseitige Abhängikeit ist gefährlich. Die Globalisierung der Produktion erfordert einwandfrei funktionierende, billige Transportketten. Würde sich der Ölpreis drastisch erhöhen, geriete das System ins Wanken. Wer weiss, ob der Ölpreis noch länger stabil bleibt? Es wäre klug, sich jetzt um Alternativen zu kümmern.

Die DLM hat in Zusammenarbeit mit der Stiftung Swiss Excellence, der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW und der Zürcher Hochschule Winterthur ZHAW eine Studie für das Schweizer Bundesamt für Energie BFE erabeitet, welche ölfreie Alternativen im Transport aufzeigt. Die Studie kann wie folgt eingesehen werden:

000000290878 (Berichtnummer des BFE) anklicken, 14,4MB

Die Vorteile der Speichertechnik sind immens, da jede Energieform verwendet werden kann:

- Reduktion der Abhängigkeit vom Öl

- Nutzung von "Gratisenergie" wie Abwärme, Geothermie und Solarthermie

- CO2-neutraler Betrieb mit Biomasse

- Deutlich geringere Kapital-, Betriebs- und Unterhaltskosten

- Abgasfreier Betrieb, kein Sauerstoffbedarf (wichtig bei Tunnelarbeiten und Rettungseinsätzen)

- Kein Energieverlust durch Leerlauf (Diesellokomotiven haben im Rangierbetrieb einen Leerlaufanteil von 75%, im Entladebetrieb bis zu 95%)

- Grosse Reduktion des Lärms im Vergleich zu jenem von Verbrennungsmotoren

Neu: Heizcontainer für den Einsatz abseits von Energiezentralen. In Zusammenarbeit mit einem Industriepartner wurde ein 20'-ISO-Heizcontainer mit Hackschnitzelfeuerung entwickelt. Auf denselben Heizwert bezogen kosten Hackschnitzel etwa einen Viertel des Dieselöls.

Kraft-Wärme-Koppelung KWK: Bei KWK-Anlagen wird nebst der Stromproduktion auch die Abwärme genutzt. Dies erhöht den Wirkungsgrad und die Wirtschaftlichkeit Die meisten KWK-Anlagen haben einen Wärmeüberschuss, der in Zukunft noch grösser wird, wenn die Wärme zur Heizung von Gebäuden genutzt wird. Dieser Wärmebedarf ist saisonal und durch die klimabedingte Abnahme der Heizgradtage, die Verbesserungen der Hausisolationen und die Verbreitung des Minergie-Standards rückläufig. Die Speichertechnik bietet den Vorteil, den Wärmeteil der KWK-Anlagen ganzjährig zu nutzen.

 


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