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Aufbruchstimmung beim Dampfzentrum

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Im Herbst 2011 ist das Sammelgut des Vaporama, rund 500 Tonnen schwer, von Thun nach Winterthur verbracht worden – mehrere Dampfmaschinen, Lokomobile, Dampfwalzen, ein Raketenmotor, sogar ein komplett erhaltenes, dampfbetriebenes Baggerschiff. Jetzt liegen diese wertvollen Kulturgüter im provisorischen Schaulager in der Halle 181 im Sulzerareal in Winterthur.

An der Mitgliederversammlung vom 3. Februar hat der Verein Dampfzentrum Winterthur Bilanz über das Jahr 2011 gezogen, gleichzeitig wurde der Vorstand erneuert. Neuer Präsident ist Stephan Amacker. Der 65-jährige Neftenbacher, Maschineningenieur mit Leib und Seele, folgt dem aus dem Vorstand ausgeschiedenen Gründungspräsidenten Andreas Maurer. Amacker verfügt über breite Führungs-, Behörden- und Vereinserfahrung. „Das Projekt ‚Dampfzentrum Winterthur´ sitzt dort, wo mein Herz schlägt“, schwärmt Amacker, „wir haben die Chance, einmalige Zeitzeugen der Dampftechnologie zurückzuführen an einen ihren Ursprungsorte. Und wir werden sie dort betreiben! Eine solche Konstellation gibt es nicht nochmals, das ist weltweit einmalig.“

Für 2012 hat sich das Dampfzentrum Winterthur sehr hohe Ziele gesteckt. Zum einen harrt die Standortfrage der definitiven Klärung, damit verbunden sind zentrale strategische Weichenstellungen. Es gilt, die Rollen zu klären und klare Abgrenzungen zu ziehen, zum einen zur kurz vor Weihnachten aus der Taufe gehobenen Stiftung Dampfzentrum Winterthur, zum anderen zu den im Projekt engagierten privaten Firmen, wie die DLM AG von Roger Waller. Die wohl höchste Hürde ist die finanzielle Überlebenssicherung mit geeigneten Räumlichkeiten für die geplante offene Fabrik. Die Stadt Winterthur, der Kanton, der Heimatschutz, die Denkmalpflege – alle bringen dem Projekt sehr viel Sympathie entgegen. Das ist ermutigend, genügt aber nicht. Der Verein steht vor der Aufgabe, in Freiwilligenarbeit die vom Lotteriefonds in hoher Professionalität geforderten Dossiers zu erstellen. Parallel dazu gilt es, die in Winterthur lagernde Sammlung schrittweise zum Leben zu erwecken – ein weites Betätigungsfeld für die im letzten Vereinsjahr um über 50% gewachsene Schar der Vereinsmitglieder. Auch die Öffentlichkeit soll vermehrt Gelegenheit erhalten, die Vaporama-Sammlung im neuen Dampfzentrum Winterthur zu erleben. Auf Anmeldung sind Kleingruppen-Besuche jederzeit möglich. Für die breite Öffentlichkeit wird im Lauf des Sommers ein zweitägiger Dampf-Event stattfinden, im Herbst werden die Winterthurer Modellbautage vom einzigartigen Ambiente der Dampfmaschinensammlung profitieren und mitten im Schaulager stattfinden.

Amacker bringt es auf den Punkt: „Die Vision steht im Raum. Jetzt heisst es für uns aber, das Übergewand anzuziehen und zusammen mit der Stiftung Dampfzentrum Winterthur, den Sponsoren, Gönnern, Mitgliedern und industriellen Partnern das vermeintlich Unmögliche zu realisieren: Wir wollen unseren Exponaten ein dauerhaftes Zuhause verschaffen und Leben einhauchen. Leben heisst bei uns Dampf.“

 

Dampfzentrum

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 13. April 2012 um 16:05 Uhr
 

Einladung zur 2. VDW Exkursion am 26. Februar 2012

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Wir freuen uns, Sie zur Besichtigung der neu erstellten Biomasse Kraft-Wärmezentrale der Elztäler Mineral in Elzach, Deutschland, einzuladen.
Seit Herbst 2011 wird dort ein 1954 gebautes, reaktiviertes Lokomobil (Dampfkessel mit integrierter, oben liegender Dampfmaschine) mit lokaler Biomasse (Holzschnitzel und Chinaschilf) betrieben, das CO2-neutral Strom und Wärme produziert. Der Ökostrom wird ins Netz gespiesen, mit der Abwärme werden die eigenen und die umliegenden Häuser geheizt. Pro Winter werden ca. 25'000 Liter Heizöl eingespart und durch umweltfreundliche Biomasse ersetzt. Weitere interessante Informationen erfahren Sie vor Ort.

Weitere Informationen und Anmeldetalon finden Sie in der Einladung

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 31. Januar 2012 um 15:32 Uhr
 

Lokomobil der Elztäler Mineral in Betrieb: Strom- und Wärmeproduktion mit lokaler Biomasse

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Das unter "Referenzen Dampfmaschinen/-autos" erwähnte Lokomobil (Esterer 1606/1954) ist seit dem Herbst 2011 wieder täglich erfolgreich im kommerziellen Betrieb. Nach dem Motto "mit bewährter, modernisierter Technik in die Zukunft" produziert das Lokomobil mit lokaler Biomasse Strom und Wärme. Der Brennstoff besteht aus einer Mischung von Holzschnitzeln und Chinaschilf. Beides wird aus eigener Produktion mit minmalem Transportaufwand gewonnen. Der umweltfreundlich CO2-neutral produzierte Strom wird ins Netz gespiesen, während die Abwärme zur Heizung der eigenen sowie von weiteren umliegenden Gebäuden genutzt wird. Auf diese Weise konnten mehrere Ölfeuerungen stillgelegt werden. Pro Winter werden so rund 25'000 Liter Heizöl durch umweltfreundliche Biomasse ersetzt.

Dampfzylinder des Lokomobils

Bei Lokomobilen sind der Dampfzylinder und die Dampfmaschine direkt auf dem Dampfkessel montiert. Gut sichtbar sind die neu isolierte Frischdampfleitung und die nicht isolierte Abdampleitung. Foto: Roger Waller

Generatorantrieb

Direkter Antrieb des Generators im Hintergrund ab Schwungrad der Dampfmaschine mittels neuem Transmissionsriemen. Die Übersetzung beträgt rund 1 zu 3.4. Foto: Roger Waller

Drehzahlanzeige

Modernste Technik sorgt für einen automatischen Kesselbetrieb mit automatischer Feuerung und eine sehr konstante Betriebsdrehzahl mit sauber geregelter Stromeinspeisung. Foto: Roger Waller

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 24. Januar 2012 um 18:23 Uhr
 

Medienberichte über Dampfzentrum Winterthur

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Nach der Medienkonferenz vom 23.09.2011 in der Halle 181 im Sulzerareal berichteten diverse Medien über das Dampfzentrum Winterthur.

Landbote

Limmattaler Zeitung

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 09:59 Uhr
 

Bericht im Thuner Tagblatt über Dampfwalzentransport

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Bericht Thuner Tagblatt

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 09:59 Uhr
 


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